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Wer wir sind
Die BVI ist eine offene, unabhängige Bewegung aus der Gemeinde – für die Gemeinde. Sie bietet als Lokalpartei eine Plattform für die aktive Mitsprache und Mitgestaltung des Gemeinwesens. Ihre Mitglieder sind Personen mit Wohnsitz in Ittigen und Worblaufen – ob Schweizer Bürgerinnen und Bürger oder ausländische Staatsangehörige -, die die Zukunft der Gemeinde mitprägen möchten, sich zur Vision und den Leitlinien der BVI bekennen und zu deren Umsetzung beitragen wollen. Die BVI ist in Behörden und Kommissionen vertreten. Sie setzt sich ein für eine Gemeinde, die nachhaltig denkt, vorausschauend plant und mit Umsicht handelt. Sie fördert das gesellschaftliche Zusammenleben mittels verbindenden Anlässen. Sie organisiert Orientierungen oder Diskussionsveranstaltungen über Gemeindefragen, insbesondere im Vorfeld von Gemeindeversammlungen
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Vision und Leitlinien
Politik beginnt dort, wo Menschen betroffen sind – bei ihren Sorgen, ihren Ideen und ihrem Alltag. Die Bürgervereinigung Ittigen setzt sich für eine Gemeinde ein, die zuhört, sachlich handelt und Lösungen findet, die allen zugutekommen.
Die BVI ist eine offene, unabhängige Bewegung aus der Gemeinde – für die Gemeinde. Seit über 70 Jahren setzen wir uns dafür ein, dass unsere Gemeinde lebenswert bleibt und sich verantwortungsvoll weiterentwickelt. Wir hören zu, handeln sachlich und suchen Lösungen, die allen zugutekommen.
Unser Grundsatz:
«Politik beginnt dort, wo Menschen betroffen sind – bei ihren Anliegen, ihren Ideen und ihrem Alltag.»
Wir möchten eine Gemeinde, in der alle Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation – mitreden können und gehört werden. Eine Gemeinde, die nachhaltig denkt, vorausschauend plant und mit Umsicht handelt.
Unsere Vision für die kommenden Jahre:
- Eine starke, vielfältige Bewegung, offen für alle.
- Eine liberale Politik, die fair, respektvoll und sachlich ist.
- Nachhaltige Lösungen für Umwelt, Gesellschaft
- und Wirtschaft.
- Eine Finanzpolitik mit Augenmass, damit die
- Gemeinde langfristig attraktiv bleibt.
- Einfache Zugänge für alle, die sich engagieren möchten.
Slogan:
«Gemeinsam für unsere Gemeinde. Weil sie uns betrifft.»
Wir stehen für:
- Sachlichkeit – Entscheidungen aufgrund von Fakten, nicht Ideologie.
- Nachhaltigkeit – ökologisch, sozial und wirtschaftlich.
- Transparenz und Offenheit – klare Informationen, ehrlicher Dialog.
- Unabhängigkeit – wir gehören keiner kantonalen Partei an.
- Zuverlässigkeit – wir stehen zu unserem Wort.
- Demut – als Ausdruck von Respekt gegenüber der Bevölkerung.
Unsere Gemeinde verändert sich: sie wächst, wird vielfältiger und digitaler. Darin sehen wir Chancen – für Begegnungen, für neue Ideen und für eine lebendige politische Kultur.
Besonders wichtig wird uns sein:
- Mit unseren Mitgliedern zusammenzuarbeiten, wobei wir die Beteiligung der Frauen besonders stärken möchten.
- Junge Erwachsene zu gewinnen, die Frische mitbringen.
- Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger anzusprechen – ob Schweizer Bürgerinnen und Bürger oder ausländische Staatsangehörige – die die Zukunft der Gemeinde mitprägen wollen.
- Umweltbewusste Menschen zu mobilisieren, die konkrete Verbesserungen wünschen.
- Menschen mit sozialen Anliegen zu gewinnen, die sich in der Gemeinde einbringen wollen.
Damit unsere Vision Wirklichkeit wird, setzen wir konkrete Schritte mit folgenden Schwerpunkten um:
- Begegnung & Dialog
- Mehr Frauen & Junge in der Politik
- Nachhaltigkeit fördern und sichtbar machen
- Finanzpolitik mit Augenmass
Die BVI entstand in einer Zeit des Aufbruchs:
Bürgerinnen und Bürger wollten ihre Gemeinde selbst gestalten und den politischen Stillstand überwinden. Seit der Selbstständigkeit der Gemeinde im Jahr 1983 tragen wir Verantwortung – im Gemeinderat, in Kommissionen und durch zahlreiche Projekte, die unsere Gemeinde geprägt haben.
Unser Weg war nicht immer einfach. Doch er war immer geprägt von Einsatzbereitschaft, Dialog und dem Willen, das Beste für die Gemeinde zu erreichen.
Wir möchten die Gemeinde weiterhin mitgestalten – offen, lösungsorientiert und gemeinsam mit allen Menschen, die hier leben. Unser Ziel ist ein starkes, solidarisches und nachhaltiges Gemeinwesen, in dem es leicht ist, sich zu engagieren.
Wenn auch Sie etwas bewegen möchten: Sie sind herzlich willkommen.
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Woher wir kommen
Die erste Erwähnung des Ortsteils Worblaufen datiert aus dem Jahr 1180, der Name Ittigen wurde 1380 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter waren besonders die Papiermühlen und die Pulverstampfe bekannt.
Die Gemeinde war ursprünglich Teil einer politischen Gemeinde, die einesteils bäuerlich und andernteils sozialdemokratisch geprägt war. In den 1950er und 1960er Jahren veränderte sich die Region stark: Qualifizierte Angestellte der Bundes- und Kantonsverwaltung zogen in die Agglomeration und brachten neue Erwartungen mit. Diese Menschen suchten nach Mitgestaltungsmöglichkeiten, fanden diese jedoch in der damaligen Grossgemeinde nur unzureichend.
Aus diesem Bedürfnis heraus entstand die [Organisation]. Sie formierte sich aus Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Gemeinde aktiv weiterentwickeln wollten und dabei auf eine liberale, sachbezogene Politik setzten.
Nachdem die Gemeinde 1983 selbständig wurde, sprachen ihr die Stimmbürgerinnen und -bürger das Vertrauen zu, so dass sie in den folgenden Jahrzehnten zur stärksten politischen Kraft wurde und kontinuierlich den Gemeindepräsidenten sowie den Präsidenten der Gemeindeversammlung stellte. Sie übernahm Verantwortung und prägte den Aufbau einer funktionierenden Gemeindeverwaltung.
Während der Wachstumsphase bis etwa 2000 musste die Gemeinde grosse infrastrukturelle Herausforderungen bewältigen. Die Organisation spielte dabei eine wichtige Rolle. Später folgte eine Phase, in der Siedlung und Verkehr koordiniert und neue Quartiere entwickelt wurden. Seit den 2020er-Jahren steht die Gemeinde in einer Phase der Konsolidierung und Nachhaltigkeit, in der Lebensqualität, ökologische Verantwortung und finanzielles Gleichgewicht zentrale Themen sind.
Zu den Erfolgen der Organisation zählen unter anderem der Aufbau eines Quartierzentrums, Projekte im Bildungsbereich, die Weiterentwicklung der Tagesschule und Initiativen wie die lokale Elektrizitätsgemeinschaft. Rückschläge wie die gescheiterte Ortsplanungsrevision zeigen, dass politische Prozesse anspruchsvoll bleiben.
Die Organisation steht heute vor neuen Herausforderungen: Der Generationenwechsel ist dringlich geworden, die digitale Kommunikation gewinnt an Bedeutung, die Bevölkerung verändert sich und stellt neue Erwartungen. Gleichzeitig bestehen grosse Chancen, die eigenen Stärken weiterzuentwickeln und neue Zielgruppen anzusprechen.
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